Honig vom Bas- & Apenberg

Der Basberg am Stadtrand von Hameln bietet eine kleinteilige Landschaft: Felder, Wiesen, Gärten und der nahe Wald sorgen ganzjährig für vielfältige Tracht.

Die harmonischen Honigkompostionen meiner Völkchen sind etwas ganz Besonders:

Apengold vom Fasanenweg und (je nach Tracht) Wanderstandpunkten in der Umgebung.
Hasenhonig von der BUND-Wildniswiese, dem Streuobst-Biotop an der Hasenbreite.

Die Honigsorten Stand 2016

  • Feiner, zart schmelzender Frühlings-Blütenhonig  aus vielfältigen Trachtquellen wie Weide, Obst, Löwenzahn und vielen mehr (Ernte 2015).
  • Fein schmelzender, milder Raps­honig. Der fast weiße, milde Honig enthält auch Blütennektar aller anderen Frühlingsblüher (Ernte 2015).
  • Cremiger Sommertrachthonig, eine bienengemachte Melange aus Blüten- und Waldhonig (Honigtau) mit einem malzigem Aroma (Ernte 2015).
  • Aromatischer, malziger Waldhonig, eine Rarität im Weserbergland, die nur in warmen und trockenen Sommern gelingt. Die dunkle, flüssige Spezialität, auch Honigtau genannt, wird von den Bienen aus den zuckrigen Ausscheidungen von Blattläusen erzeugt (Ernte 2015).
  • Kräftig aromatischer Sommer-Blütenhonig mit viel Lindenblüte (Minz-Aroma). Der Restbestand aus 2014 schließt eine Trachtlücke für Honigfreunde, da die Linde im trockenen Sommer 2015 nicht „gehonigt“ hat.

Das Bienenjahr 2015

verlief in negativer wie positiver Sicht lausig:

Viele Bienenvölker starteten geschwächt oder gar nicht mehr in einen neuen Frühling, die Verluste unter den Völkern in einem Winter ohne Winter waren sehr hoch. Der Frühling zeigte sich von seiner kühlen Seite, zudem fiel über Wochen nahezu kein Regen.

Viele Blütenpflanzen der Bienen zeigten sich verschnupft und boten nur wenig oder keinen Nektar an. In Frühlingslaune kommen sie nur bei lauen Frühlingstemperaturen und einer ausreichenden eigenen Wasserversorgung, sonst wird mit Nektar gegeizt. Die Bienen starteten also in einen lausigen Frühling, blieben an vielen Tagen einfach zu Haus, denn es gab nichts zu holen.

Petrus hatte auch im Sommer kein Nachsehen mit dürstenden Pflanzen und versagte erquickenden Regen. Viele Pflanzen blühten zwar, arbeiteten aber auf Sparflamme und gaben kaum Nektar ab. Selbst die Linden, wichtigste Trachtpflanzen des Weserberglands im Hochsommer, standen mit trockenen Füßen lausig da und entschlossen sich, ihre Blütenstände einfach unbefruchtet abzuwerfen. Die Bienen blieben zu Hause und spielten Skat.

Doch Rettung nahte: Durch das trockene und sonnige Wetter entwickelte sich die Spezies der Blattläuse heuer besonders gut, was im Weserbergland nur alle 3-4 Jahre glückt. Blattläuse stechen Saftleitungsbahnen von niederen Pflanzen bis hin zu Bäumen an und saugen an deren Säften, können aber den Zuckerüberschuss der Kost nicht verwerten und scheiden sie über eine Drüse als "Honigtau" aus.

Nun wurden meine Damen aktiv und holten noch das letzte Tröpfchen Honigtau aus den Baumwipfeln. Der "Eichenzierlaus" und anderen Blattläusen sei Dank!

Ein lausiges Bienenjahr hat letztlich einen köstlich, malzigen Waldhonig beschert! (Der lausige Imker hat's den Bienen geklaut und in Gläser abgefüllt, der Schuft!)

Lausiges Bienenjahr 2015!

 

Natürlich lecker

  • Regional erzeugt von fleißigen Bienen am Stadtrand von Hameln
  • Reichhaltig strukturierter Honig aus vielen Nektarquellen in Feld, Wald und Garten
  • Qualität entsprechend den Richtlinen des Deutschen Imkerbund
  • Traditionelle Bienenhaltung in Holzbeuten und Verzicht auf synthetische Bienenbehandlungsmittel
  • Ressourcenschonend im Mehrweg-Pfandglas. Unsere Gläser werden mit solarthermisch erhitztem Wasser gespült.

Verkauf

Werktags von 14.00 bis 20.00 Uhr oder nach Absprache. Lieferservice in Hameln (ab 2 x 500g).

Download

Infopostkarten-Heftchen, mit Honigsorten Stand 2016 und einer Anflugsskizze: